Programm

aktuell

 
Lied & Gesang
Freitag 17. Okt. 2008 19:30 Uhr
Ehrbar Saal Mühlg. 30, 1040 Wien
Ensemble XX. Jahrhundert
Peter Burwik Dirigent
Anja Silja Sopran

mit Werken von Richard Wagner, Paul Hindemith und Arnold Schönberg
Lauschergreifend LIVE2!
2.10. Salzburg und 6.10. Wien, Start: 19.30 (open-end)
Salzburg Museum - Neue Residenz, Mozartplatz 1, Salzburg; VIPCC-Saal, Wipplingerstr. 20, Wien
... ist in lockerer Kreativ-Atmosphäre brandneue Musik erleben,
... ist Eindrücke & Ansichten, Inspiration & Hörerfahrungen von Publikum, KomponistInnen und InterpretInnen zu erfahren,
... ist Werkstattarbeit und Aufführung der Werke von:

Michael Amann Light Thickens
Heinrich Gattermeyer Reminiszenzen-Quintett, UA

Lauschergreifend LIVE2! wird moderiert von Mirjam Jessa (Ö1).
Es spielt das exxj ...ensemble xx. jahrhundert , Dirigent: Peter Burwik
Werke zeitgenössischer kaukasischer KomponistInnen
Mo, 27. Oktober 2008, 20 Uhr
SARGFABRIK, Wien
Aram Hovhannisyan Between Dream and Reality (2008)

Faradsch Karajev Postludio (2002)

Frangis Ali-Sade Dialogie (1994)

Gija Kantscheli In l'istesso tempo (1998)
"Lauschergreifend LIVE!"
02. Juni 2008, 19.30 (open-end)
VIPCC-Saal, Wipplingerstrasse 20 , 1010 Wien
Richard Dünser
"Fresque du rêve" für Septett

Bernd Richard Deutsch
Variationen für Klarinette, Akkordeon, Violine, Viola & Kontrabass, Nr. 16

moderiert von Mirjam Jessa (Ö1)
"Lauschergreifend LIVE!"
05.Juni 2008, 18.30 Uhr
Museum Carolinum Augusteum, Mozartplatz 1, Salzburg
Richard Dünser
"Fresque du rêve" für Septett

Bernd Richard Deutsch
Variationen für Klarinette, Akkordeon, Violine, Viola & Kontrabass, Nr. 16

moderiert von Mirjam Jessa (Ö1)
Akkordeonfestival
Samstag 23. Februar 2008, 19:30 Uhr
Jugendstiltheater
Tänze
„Treustrasse 15 schräg 34“
Walzer
u.a.
Finalistenkonzert
des internationalen Kompositionswettbewerbs
"Zeitklang 2008"
Sonntag 9. März 2008, 19:30 Uhr
Schömer Haus / Klosterneuburg
Mit Werken von:

Carlo Ciceri (Italien)
Silvia Colasanti (Italien)
Victor Ibarra (Mexiko)
Andrej Slezak (Slowakei)
Nicolas Tzortzis (Grichenland)
OTTO LECHNER mit dem ENSEMBLE XX. JAHRHUNDERT
DAS ENSEMBLE XX. JAHRHUNDERT mit OTTO LECHNER
Mittwoch, 12.Dezember 2007, 20 Uhr
SARGFABRIK, Goldschlagstraße 169, 1140 Wien
" DIE NACHT OHNE TROMMELN "

Tänze
„Treustrasse 15 schräg 34“
Rezitation „Das Schweigen der Sirenen“
Improvisation mit Otto Lechner
Walzer

Otto Lechner, Akkordeon

exxj...ensemble xx. jahrhundert

Dirigent: Peter Burwik
ADVENTKONZERT "Zwischen Himmel und Erde"
1. Dezember 2007, 19:30
Schömer - Haus, Klosterneuburg
Axel Seidelmann - "Tonga Concerto" 2007 (UA)

Karlheinz Essl - "Sonnez la cloche!" 2003
Elektronische Klangperformance

Günter Kahowez - "Das kosmographische Geheimnis" 2006/07 (UA)
Teil I: Konzert für zehn Instrumente

Ensemble XX. Jahrhundert
Dir. Peter Burwik
26. August 2007
Gmunden
Franz Koglmann: Nächtliche Spaziergänge
Peter Androsch: Die große Sackmusik
Oskar Aichinger: Suedama JIXX

exxj
Dirigent: Peter Burwik
Sensor – Live Electronic – Projekt
Dienstag, 19. Juni 2007, 19 Uhr
Haus der Begegnung Rudolfsheim, Schwendergasse 41
Karlheinz Essl "blur / red"
Morton Feldman "I met Heine on the Rue Fürstenberg"
Johannes Kretz "dynamische gewächse"

Sabina Holzer, Tanz

exxj – Renate Linortner - Flöte, Daniel Hörth - Klarinette, Harald Ossberger - Klavier, Berndt Thurner - Schlagwerk, Bojidara Kouzmanova - Violine, Theodora Miteva - Violoncello, Belinda Lucota - Sopran

Dirigent: Peter Burwik

Werner Petricek / zkoor - Sensortechnik
Karlheinz Essl und Johannes Kretz - Live Electronic
FRANZ KOGLMANN
NÄCHTLICHE SPAZIERGÄNGE UA
FRANZ KOGLMANN
18. und 19. Mai 2007 - Sibiu/ Rumänien
Brukenthal Museum, Sibiu,
Eine Gedankendämmerung
nach Motiven von Joseph Haydn,
mit der Originalstimme von E. M. Cioran

exxj – ensemble xx. jahrhundert
Franz Koglmann, Trompete, Flügelhorn
Musikalische Leitung: Peter Burwik

Eine Coproduktion der Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH, Wien
und der Stiftung Brukenthal, Sibiu/Hermannstadt.
NÄCHTLICHE SPAZIERGÄNGE UA
FRANZ KOGLMANN
16. Mai 2007 - Wien, 20:30 Uhr
Schloß Schönbrunn - Zeremoniensaal, Wien
Eine Gedankendämmerung
nach Motiven von Joseph Haydn,
mit der Originalstimme von E. M. Cioran

exxj – ensemble xx. jahrhundert
Franz Koglmann, Trompete, Flügelhorn
Musikalische Leitung: Peter Burwik

Eine Coproduktion der Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH, Wien
und der Stiftung Brukenthal, Sibiu/Hermannstadt.
Gesprächskonzert
22. Februar 2007, 19:30 Uhr
Campus Cultur in Krems
Oskar Aichinger "Suedama JIXX"
Peter Androsch "Die große Sackmusik"
Xiaoyong Chen "Reflectere" für Ensemble, UA


exxj … ensemble xx. jahrhundert:
???Ich wüsste nicht warum nicht
24. Oktober 2006, 20:00 Uhr
Porgy & Bess , Wien
Peter Androsch - "Die große Sackmusik" UA
Camille Kerger - "Saró anch’ io de convitati?" UA
Oskar Aichinger - "Suedama JIXX" UA
Peter Wiegold - "Earth and Stars" UA


Birgit Ramsl, Flöte - Sebastian Frese, Oboe - Daniel Hört, Klarinette - Robert Brunnlechner, Fagott - Andrej Kasijan, Horn - Jakob Gollien, Trompete - Jürgen Sklenar, Posaune – Harald Ossberger, Klavier - Berndt Thurner, Igor Groß und Volker Schlierenzauer, Schlagwerk - Bojidara Kouzmanova, Marianna Oczkowska, Violine - Julia Purgina, Viola – Attila Pasztor, Violoncello - Harald Jäch, Kontrabass

Christian Baier: Idee, Konzept und Dramaturgie
Peter Burwik: Dirigent
exxj ... ensemble xx. jahrhundert

Wenn sich das Ensemble XX. Jahrhundert mit Peter Burwik der Musik Mozarts annimmt, ist nicht zu erwarten, dass Traditionen konserviert werden, sondern dass Neubegegnungen stattfinden. Mit dem Projekt ???Ich wüsste nicht warum nicht" unternimmt das Ensemble zusammen mit den Komponisten Oskar Aichinger, Peter Androsch, Camille Kerger und Peter Wiegold eine neue Form der Auseinandersetzung mit Mozarts Werk. Im Mittelpunkt dieser - von den historischen Concerts spirituels der Mozartzeit inspirierten - internationalen Kooperation stehen Mozarts Gedanken, sein Reformgeist und sein Streben nach Ausgleich von geistesgeschichtlicher Tradition und zeitbedingt notwendiger Erneuerung sowie seine Zerrissenheit zwischen den Polen der Kunstprodukt-ion und der persönlichen Befindlichkeit. Der Künstler im Kampf gegen den Kleinmut der Zeit ist der Stoff, der uns auch heute unter den Nägeln brennt. Die Grundlage bilden Texte Mozarts in der Dramaturgie von Christian Baier. Eine kritische Beschäftigung mit Mozarts Musik ist vorgesehen, die sich Kunst und Gesellschaft nicht als getrennte Sphären vorstellen will. (Pressetext)
Vier Auftragswerke von Wiener Mozartjahr 2006
Festival Wean Hean
3. Okt. 2006, 19.30 Uhr im Bockkeller
1160 Wien, Gallitzinstraße 1,
Das Programm dieses Abends zentriert um jene Volksmusik Wiens, die sich spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Vorstädten als angesehene Subkultur entwickelte und gleichzeitig einen Spiegel der polykulturellen Zusammensetzung der urbanen Gesellschaft abgab.
Aus unserer heutigen Position heraus, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, sind die gesellschaftlichen Grundlagen für jene kulturellen Emanationen in eine historische Distanz gerückt. Die Beschäftigung mit jener Kultur und ihren musikalischen Resultaten kann also nur aus dieser Distanz heraus erfolgen - individuell und also reflektierend.
Das „exxj....ensemble xx. jahrhundert“ initiierte unter diesem Aspekt in den vergangenen Jahren ein Projekt, um die Beschäftigung zeitgenössischer Komponisten mit der Wiener Volksmusik anzuregen: als Auseinandersetzung mit den idetitätsstiftenden Komponenten einer Stadtkultur, wie die Wiener Volksmusik sie bis in das 20. Jahrhundert hinein widerspiegelte.
Das vorliegende Programm stellt einige der vielen Kompositionen vor, die im Auftrag des „exxj“ entstanden sind.

Erich Urbanner spürt in seinem „Jodler Tanz“ dem Wesen des Tänzerischen, Ornamentalen und Arabesken im Wienerlied nach,
Axel Seidelmann versucht, in seiner „Wiener Elegie“ „die versunkene Welt der Tanzgeiger und Wirtshaussänger zu beschwören“,
Gerd Kühr versteht die Unmittelbarkeit des Ausdrucks und die Direktheit dieser Musik als Grundlage für seine Bearbeitung des „Schneider Tanz“,
Wolfgang Liebhart will in seinem „Altwiener Tanz“ jene „Atmosphäre einer Region einfangen, deren Kulissen uns in eine längst vergangene Ära entführen“ und
Vladimir Pantchevs Version von „Wir gegen heut nach Nussdorf hinaus“ stockt, wirkt gebrochen, „verharrt im Niemandsland zwischen Erinnerung und Kontinuität...“
Und wieder ganz anders werden im Verlauf des Abends auch der Flügelhornist und Jazz-Komponist Franz Koglmann und der Komponist und Pianist Oskar Aichinger aus dem Fundus der überkommenen Altwiener Musik schöpfen, wenn sie mit ihrer Improvisation „Freunderlwirtschaft“ dieses Material reflektieren.
Otto Lechner wird wiederum mit den Musikern des „exxj“ seine Sicht auf die Wiener Volksmusik in zwei Tänzen formulieren und seine „3/4 – Suite“ präsentieren.

Das Programm wäre nicht komplett, würde es nicht – zu Beginn des 21. Jahrhunderts und in unserem global orientierten Bewusstsein – auch außereuropäische Komponistinnen berücksichtigen, die hier Jahre hindurch studierten, mit unserer Kultur vertraut wurden und seither hier leben – oder wenigstens noch „einen Koffer in Wien“ stehen ließen:
Fang Yi Lin mit ihrer „Cantica“ (2005 vom „exxj“ in Taipei uraufgeführt) und
Ming Wang mit einem neuen Werk.
16.-21. September 2006
Österreichisches Kulturinstitut in New York
Ernst Krenek - Trio (1946)
Anton von Webern - Vier Stücke für Geige und Klavier op.7
Wladimir Pantchev - Trio (1992)
-------------
Josef Matthias Hauer - Quintett
Alban Berg - 4 Stücke für Klarinette und Klavier; Adagio


Wladimir Pantchev - Trio
Karlheinz Essl - à trois-seul
David Hanner - Trio II (1998)
Melissa Coleman - Damtschach (2005)
German Toro-Perez - Rulfo / Voces: Vacio el cielo azul (2004)
Wolfgang Liebhart - "ci(s)re III" UA



Rainer Bischof - Trio 89
Axel Seidelmann - Li-Yin
Johanes Maria Staud - Bewgungen
-------------
Hanns Eisler - Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben
Alban Berg - Adagio
Im Fokus: Johannes Maria Staud
Di. 20. Juni 2006
Porgy & Bess , Wien
Johannes Maria Staud ist einer der auch international erfolgreichsten österreichischen Komponisten der jüngeren Generation. An diesem Abend in der Reihe “Im Fokus“ werden drei wichtige Werke aufgeführt (Configurations / Reflet hat das exxj vor kurzem auf einer CD vorgestellt) - und in der gemütlichen Clubatmosphäre des Porgy & Bess wird der Komponist Einblicke in seine Arbeit vermitteln.

Johannes Maria Staud:

Bewegungen für Klavier solo (1996) - Harald Ossberger
Black Moon für Baßklarinette solo (1998) - Petra Stump
Configurations / Reflet (2002) - exxj

Peter Burwik Dirigent
Moderator Daniel Ender
"Onda latina"
28. Mai 2006, Matinee - 14:00 Uhr
Porgy & Bess, Wien
Guido Lopez-Gavilán "Sonotropic"
Alfredo Del Monaco "Solentiname"
Diana Arismendi "Suite für Cello"
Luis Ochoa "Quarzteto"
Andrés Posada "Pero yo te quiero sin saber porqué..."
Alfredo Rugeles "Polución"
XIV. Festival Latinoamericano de Música
23. Mai 2006 Caracas / Venezuela
Fundación Corp Group Centro Cultural
Guido Lopez-Gavilán "Sonotropic" (UA)
Alfredo Del Monaco "Solentiname"
Luis Ochoa "Quarzteto"
Andrés Posada "Pero yo te quiero sin saber porqué..."
Alfredo Rugeles "Polución"


Das "exxj" wurde mit Peter Burwik eingeladen, beim "XIV. Festival Latinoamericano de Música" in Caracas mit zwei Programmen zu gastieren: mit einem mit zeitgenössischer österreichischer Musik und mit einem lateinamerikanischen, mit dem das Ensemble als "Mediator" Musik aus Kuba, Kolumbien und Venezuela verbindet.
Dieses Programm wird am 28. Mai 2006, 14:00 Uhr, in Wien im Rahmen des Festivals "Onde Latina" im Borgy & Bess zu hören sein.
Klang Räume
Portraitkonzert Karlheinz Essl
24 Januar 2006
Parlament, Wien
Das Ensemble XX. Jahrhundert unter der Leitung von Peter Burwik präsentiert seit mehr als 30 Jahren das Schaffen zeitgenössischer Komponisten und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung österreichischer Musikkultur im In- und Ausland. Karlheinz Essl zählt zu den wichtigsten Gegenwartskomponisten dieses Landes. Seine eigenwilligen Werke erregten bei internationalen Konzerten und Festivals großes Aufsehen.

Alle Kompositionen dieses Konzertes beziehen sich auf die aussergewöhnliche Akustik der Säulenhalle des Wiener Parlamentes und versprechen nie gehörte Klangerlebnisse.

Faites vos jeux! (2004)
Klangspiel für räumlich verteilte Instrumente - Version für 4 Posaunen und 4 Celli

four2eight (1999/2000)
for 4 trumpets and 4 trombones -- ensemble xx. jahrhundert, Dir: Peter Burwik

Sonnez la cloche! (2003)
computer music live performance -- Karlheinz Essl: m@ze°2

el-emen' (2004)
for solo percussion, computer and live-electronics

Günter Meinhart: solo percussion, Karlheinz Essl: live-electronics & sound projection

Intervention (1995)
for 4 orchestra groups and a reverberant hall -- ensemble xx. jahrhundert, Dir: Peter Burwik
29. November 2005
Audimax der Donau-Universität Krems
Ernst Krenek - "Von vorn herein"
Johannes Maria Staud - "Bewegungen für Klavier"
Johannes Maria Staud - "Configuration / Reflet"
Franz Koglmann - "Streicherquintett plus"
Franghiz Ali-Zadeh - "Sabah"
Festival de la Habana
8.Oktober 2005
Habana, Kuba
Karlheinz Essl: "à trois - seul" (1998)
Anton Webern: "Vier Stücke für Geige und Klavier op.7", "Cello - Sonate"
Johannes Maria Staud: "Bewegungen für Klavier" (1996)
Alban Berg: "Adagio"
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Arnold Schönberg: "Pierrot lunaire"
10. September 2005, 19:30 Uhr
National Concert Hall - National Chiang Kai-Shek Cultural Center in Taipei in Taiwan
Wang Ming: Fantasie ueber die Melodie “Saishanggu”
Wen Deqing: Little Cabbage
Michael Sidney Timpson: Sinitic Dolpfazm
Pan Hwuan Long: East and West II
Hsu Ya-Ming: I am Listening
Lin Fang-Yi: Cantica
Chen Xiao Yun: Speechlessness
Im Focus: Karlheinz Essl
4. April 2005, 21:00 Uhr
Porgy & Bess in Wien
Karlheinz Essl:

"Déviation" (1993)
für Flöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Schlagzeug
"Lexikon-Sonate" (1992 ff.)
Echtzeitkomposition für computer-gesteuertes Klavier
"...wird sichtbar am Horizont" (1996)
für räumlich verteilte Ensemblegruppen

exxj... ensemble XX. jahrhundert
Anneliese Fuchsluger Flöte
Andreas Oberaigner Klarinette / Bassklarinette
Peter Rohrsdorfer Saxophon
Harald Demmer Schlagwerk
Bernd Thurner Schlagwerk
Harald Ossberger Klavier
Lucia Hall Violine
Nicola Lolli Violine
Melissa Coleman Violoncello
Attila Pasztor Violoncello

Dirigent Peter Burwik

Der Komponist Karlheinz Essl steht im Mittelpunkt der neuen Portrait-Reihe des exxj...ensemble XX. jahrhundert. Essl, durch eigenwillige Kompositionen und Zufallsoperationen wie „lexikon sonate“ bekannt geworden, schlägt in seinem Schaffen immer wieder die Brücke zu verschiedenen Kunstrichtungen und sucht im Heterogenen die künstlerische Synthese. Seine Zusammenarbeit mit dem „Sprayer von Zürich“ oder seine Klanginstallationen beschreiten neue Wege der wechselseitigen Beeinflussung von Musik, Räumen, Bilderwelten. Neben seinen beiden Ensemble-Werken „Deviation“ und „...wird sichtbar am Horizont“ ist auch das live-elektronische Schaffen von Essl in diesem Konzert vertreten. „Im Focus“, meint Dirigent Peter Burwik, „das heißt: die Brennweite verändern, die Optik scharf stellen in einer Zeit der allgemeinen gedanklichen Unschärfe. Fakten statt Schlagworte, Meinungen statt Formeln. In lockerer Club-Atmosphäre ohne die Zwänge des herkömmlichen Konzerts wollen wir die Möglichkeit zu einer neuen Annäherung an das Gedankengut unserer Gegenwart bieten.“ Durch das Programm führt der Dramaturg und Schriftsteller Christian Baier.
WIEN MODERN
Sonntag, 14. November 2004, 19:30 Uhr
Schömer-Haus in Klosterneuburg
Werke von:

Johannes Maria Staud - "Configurations / Reflet"
Fausto Romitelli - "Blood on the floor" OE
Mark Applebaum - "Asylum" UA

Berndt Thurner Schlagwerk

ensemble XX. jahrhundert
Peter Burwik Dirigent
"Seligkeit, Melancholie und Gemeinheit"
Sonntag, 10. Oktober 2004, Matinee - 14:00 Uhr
Porgy & Bess
Oskar Aichinger - "3/4 verstrahlt"
Christoph Cech - "S.herz"
Gerd Kühr - "Schneider Tanz"
Vladimir Pantchev - "Wir gengan heut' nach Nußdorf h'naus"
Erich Urbanner - "...drum greif ma zua"
Andy Manndorff - "entweder und oder"

exxj... ensemble XX. jahrhundert
Dirigent Peter Burwik

Gäste:
Andy Manndorff Gitarre

Duo
Oskar Aichinger Klavier
Wolfgang Vincenz Wizlsperger Kontrabass

Alte Wiener Volksmusik aus dem 19. Jahrhundert bildet das Material, anhand dessen namhafte österreichische Komponisten, alles hochkarätige Kreuz- und Querdenker, über die Mentalität und das (Un)Wesen dieser Stadt sich ihre musikalischen Gedanken machen. Von Melancholie über Seligkeit bis zur Gemeinheit reicht das Ausdrucksspektrum des Menschlich-Allzumenschlichen. Das ensemble XX. jahrhundert unter seinem Leiter Peter Burwik hat dieses Uraufführungsprojekt als Diskurs im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und kultureller Identität initiiert.

In Zusammenarbeit mit dem Wiener Volksliedwerk im Rahmen des Festivals "Wean hean"
"Schnoferln und ein bisserl traurig sein ..."
Alt-Wiener Musik aus der Perspektive der Gegenwart
Samstag, 25. Sptember 2004, 19:00 Uhr
Kunsthalle am Karlsplatz in Wien
Franz Koglmann - "Heut' hab' i schon mein Fahn'l"
Gerd Kühr - "Schneider Tanz"
Vladimir Pantchev - "Wir gengan heut' nach Nußdorf h'naus"
Erich Urbanner - "Jodler - Tanz"
Thomas Daniel Schlee - "Wiener Stundenbuch"
Christoph Cech - "S.herz"
Oskar Aichinger - "3/4 verstrahlt"

exxj ... ensemble XX. jahrhundert
Dirigent: Peter Burwik
DER INTERNATIONALSTE VORORT DER WELT
Zu unserem Konzert am 25.September 2004- im Rahmen des nächsten Festivals der Wiener Musik Galerie
Zum Projekt

"Schnoferln und ein bisserl traurig sein... Alt-Wiener Musik aus der Perspektive der Gegenwart"
des ensemble XX. jahrhundert

Dass Wien heute eine Weltstadt ist, meinen nur jene, die aus einer solchen Behauptung politisches oder wirtschaftliches Kapital schlagen wollen. Wien ist - und war es in seiner ganzen Geschichte - ein liebenswürdiges, verschrobenes Provinznest irgendwo im Osten. Das latente Minderwertigkeitsgefühl, das die Mentalität dieses Landes seit 1918 und seiner verlorenen Stellung als politische Großmacht innerhalb Europas bestimmt, hat populistische Stadtväter auf die Eigenarten und Unverwechselbarkeiten Wiens vergessen lassen. Identität ist in Wien gleichbedeutend mit Nachahmung. Es spielt Weltstadt, indem es das Plagiat als Willensakt der Individualität verkauft.

Im Gegensatz zu Berlin, das bis heute von seinen Bewohnern als ein loser Zusammenschluß von mehreren Kleinstadtgemeinden verstanden wird, wandten die Stadtväter in Wien ein zentralistisches Prinzip an, das die ehemalige alte Stadt (heute: Innere Stadt) als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum etablierte, das von den weiteren Bezirken wie von konzentrischen Kreisen umgeben ist. Durch die in sich geschlossene Struktur der Vororte haben sich dort eigenständige Formen der kulturellen Äußerung etablieren können. Kulturelle Zentren der Vororte waren meist Gastwirtschaften, in denen sich mikrosoziale Regionalkulturen - vor allem im musikalischen Bereich - ausformten.

Im Gegensatz zum Volkslied, dessen Schöpfer meist unbekannt sind, ist die alte Wiener Musik oftmals ein Produkt von namentlich bekannten Künstlern. Die Schöpfer und Interpreten der Wiener Musik waren "Stars", Meinungsbildner und -manipulatoren in ihrem jeweiligen Wirkungskreis.

Der Einfluss dieser alten Wiener Musik auf die Musik des 20. Jahrhunderts allerdings ist bis heute ein Stiefkind der Kulturforschung geblieben. Das auratische Wirken dieser Musik etwa auf das Schaffen von Schönberg, Berg und Webern ist - außer in ganz wenigen Passagen - kein direkt nachweisbares oder dokumentarisch belegtes, und dennoch für den Eingeweihten als semantischer Gestus spürbar.

So versteht sich das Projekt des ensemble XX. jahrhundert als ethnologischer Akt der Überführung von Traditionen in die unmittelbare Gegenwart und konfrontiert zeitgenössische Komponisten mit einem Segment der Vergangenheit, das zu einem nicht zu unterschätzenden Teil die Auratik Wiens mit bestimmt. Im Vordergrund des Interesses steht dabei nicht die Bearbeitung oder gar die gewaltsame Aktualisierung von tradiertem Kulturgut, sondern die musikalische Auseinandersetzung mit den identitätsstiftenden Komponenten einer Stadtkultur

Vor zwei Jahren hat das exxj...ensemble XX. jahrhundert in Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center einen ersten Abend mit alter Wiener Musik in Bearbeitungen von zeitgenössischen österreichischen Komponisten - interpoliert durch Werke von Schönberg, Berg und Webern - veranstaltet, der ein außerordentlich positives Echo hatte. Dies freut uns umso mehr, als sich - in der Retrospektive - das Ensemble damit als Trendsetter in diesem Bereich erwiesen hatte. Im März 2004 folgte ein zweiter Abend im Porgy & Bess mit weiteren namhaften zeitgenössischen österreichischen Komponisten, die sich mit originaler alter Wiener Musik aus dem 19. Jahrhundert - und folglich mit dem Wiener Geistes- und Kulturleben sowie der für Wien typischen Atmosphäre des ästhetischen Changierens zwischen Hoch- und Trivialkultur - auseinandersetzten.

Bisher beteiligt waren die Komponisten:
Franz Koglmann, Gerd Kühr, Otto Lechner, Wolfgang Liebhart, Kurt Schwertsik, Axel Seidelmann und Peter Vujica

Für den folgenden Abend am 25. September sind Uraufführungen von:
Oskar Aichinger, Christoph Cech, Vladimir Pantchev, Thomas Daniel Schlee und Erich Urbanner
vorgesehen.

Christian Baier
"Zwölfton und serielle Musik"
Dienstag, 8. Juni 2004, 19.30 Uhr
Arnold Schönberg Center in Wien
exxj ... ensemble XX. jahrhundert

Birgit Ramsl, Flöte
Gerhard Krassnitzer, Klarinette
Sian Philipps, Violine
Harald Ossberger, Klavier
Peter Burwik, Musikalische Leitung

Arnold Schönberg - Suite für Klavier op. 25
Anton Webern - Quartett op. 22; Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7
Pierre Boulez - Sonatine für Flöte und Klavier
Josef Matthias Hauer - Quintett op. 26; Zwölftonspiele Jänner 1957, April 1957
Alban Berg - Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5

Das "kurze Stück" diente für eine Weile als wichtiges Experimentierfeld der Wiener Schule. Erst nach und nach entdeckte man Wege der Gestaltung atonaler Strukturen, welche es ermöglichten, auch wieder größeren Formen gerecht zu werden. In seiner an der klassischen Gattung orientierten Suite für Klavier op. 25 wandte Schönberg erstmals in vollem Umfang seine Zwölftonmethode an. Bei Webern läßt sich exemplarisch der Weg vom "kurzen Stück" zur reifen Zwölftonkomposition verfolgen. Pierre Boulez wiederum stößt auf dieser Basis in gänzlich neue Bereiche des Musikschaffens vor. Einen eigenen Weg geht Josef Matthias Hauer: seine Zwölfton Technik kommt tatsächlich dem Charakter eines Spiels nahe, welches bei Befolgung der Regeln einheitliche, im Charakter dennoch individuelle Werker hervorbringt.
Alt-Wiener Musik in zeitgenössischen Bearbeitungen - u.a. von
(Viennese music from 1840-1875 in versions - a.o. by)
Moskau 3.4.04 - 6.4.04
Moskau
Karlheinz Esslà trois - seul 
Wladimir PanchevQuartett XVI 
Johannes Maria StaudConfigurations / Reflet 

Gerd KührSchneider Tanz, 2002(anonym,sehr alt)
Wolfgang LiebhartReichenauer Tanz, 2004(nach: Alter Wiener Tanz, anonym)
Fritz Egon Pamer (1900 - 1923)Fuge (ca. 1920) 
Otto LechnerTanz I, 2002(anonym)
  Tanz II, 2002(nach: Johann Mayer - Schnofler Tanz)
Axel SeidelmannWiener Elegie, 2004 
Wolfgang LiebhartAltwiener Tanz, 2002(nach Altwiener Tanz, 1846)
Neue Bearbeitungen alter Wiener Musik von:
Montag, 8. März 2004
Porgy & Bess
Franz Koglmann
Otto Lechner
Wolfgang Liebhart
Axel Seidelmann

sowie Werke von Webern und Pamer - und außerdem präsentieren wir unsere neue CD
CD: exxj...ensemble XX.jahrhundert - Schönberg
Ein musikalischer Salon mit
Dienstag, 29. April 2003
Porgy & Bess; Riemergasse 11,
Michael Jarrell "Assonance III"
Arnold Schönberg "Pierrot Lunaire"

Margarete Jungen - Sprechstimme

exxj: Renate Linortner - Flöte, Alexander Neubauer - Klarinetten, Petra Stump - Baßklarinette, Harald Ossberger - Klavier, Chih-Yu Ou - Violine, Hartmut Pascher - Viola, Melissa Coleman - Violoncello

Dirigent: Peter Burwik
Fear Death by Water
18., 20., 21. und 22. März 2003
MuseumsQuartier
Co-Produktion
exxj - NetZZeit

Uraufführung
Phantasie nach T. S. Eliots „Das wüste Land“
Text: Christian Baier
Komposition: Franz Koglmann

Basierend auf T. S. Eliots gleichnamigem Gedicht erlebt man in der Halle E des Museumquartiers eine Wanderung der Seelen zwischen Ausstellung und Vorstellung. Ihr letzter Schrei vor dem entgültigen Untergang im Anpassungsmeer unserer Zeit. Franz Koglmann komponiert Edvard Munch in einer Komödie am Boulevard der Apokalypse.

Birgit Doll
Morenike Fadayomi, Sopran
Mit Walter Raffeiner, Bariton

Michael Scheidl, Inszenierung
exxj…ensemble XX.jahrhundert
Peter Burwik, Musikalische Leitung